Mittwoch, 17.06.2026
Sonntag, 14.06.2026, abends Dyvig
Von Aarösund zur Dyvig waren die 18sm bei nordwestlichen Winden mit 4Bft nach 4 Stunden abgearbeitet. Wobei „gearbeitet“ kann man eigentlich nicht sagen, einmal die Segeln eingestellt und dann immer geradeaus. Klaus liebt das Steuern und uns bleibt nur das Genießen. Könnte schlimmer sein.
Die Dyvig ist leer, freie Plätze ohne Ende, eine ganz neue Erfahrung für uns. Dementsprechend ist auch das Restaurant vom Hotel nur schwach besucht. Weil wir nicht wissen, wo und wie wir Giselas Geburtstag feiern werden, ziehen wir das Geburtstagsessen vor und lassen uns von der Küche des Hauses verwöhnen. Es war wie immer hervorragend.

Montag, 15.06.2026, abends Sonderborg
Mit Wind aus Nordost und 5Bft starten wir, aus der Dyvig gegen an unter Motor. Im Alsfjord geht dann aber die Post ab, nur unter Groß läuft die Lambo über 6kn. So macht Segeln richtig Freude.
Auch durch den Alssund konnte man segeln, allerdings nur ganz gemütlich. Kurz vor der Klappbrücke haben wir das Groß geborgen.

Wir wollten mal nördlich der Klappbrücke anlegen, aber alles war belegt und so mussten wir eine Weile auf die Brückenöffnung (immer Viertel vor der vollen Stunde) warten. Im Stadthafen waren dann einige Plätze frei, kurz vor dem Schloss ist der perfekte Platz für die Lambo. Berücksichtigen muss man die wechselnden Wasserstände, bei 0,8m müssen die Leinen zwischendurch angepasst werden.

Beim Bummel durch die Stadt haben wir im Bistro Marcello´s eine Kleinigkeit gegessen, das Clubsandwich war aber fast eine ganze Mahlzeit. Also gab es am Abend nur ein Vesper, der Tisch hat sich trotzdem gebogen.

Dienstag, 16.06.2026, abends Flensburg
Die günstigen Winde haben uns wohl verlassen. Obwohl wir alles versucht haben, schon im Hafen die Segel gesetzt und am Mast gekratzt, es hat nichts genützt. Mit 2Bft aus Südwest hoch am Wind dümpeln wir dahin. Am Ende sind es 6sm unter Segel und 14sm unter Motor. Noch haben wir ein positives Segelkonto.

Mittwoch, 17.06.2026, abends Flensburg
Den Tag in Flensburg nutzen wir für einen ausgedehnten Spaziergang durch die hübsche Stadt, zuerst im Museumshafen und dann natürlich durch die Rote Straße mit Besuch diverser netten Lädchen – zur Erbauung unserer Damen -Auch ein Besuch der Rumdestille Braasch (leckeren Rum gekauft) war erfolgreich.

Die Geschichte des Rums ist problematisch, vorsichtig ausgedrückt. Es gab einen florierenden Dreieckshandel von Dänemark – Flensburg war Teil Dänemarks – mit Schnaps und Stoffen nach Afrika, Sklaven in die Karibik, Zuckerrohr und Rum zurück nach Dänemark. Hat über 300 Jahre funktioniert.




Der Abend klang dann in der Hafenküche am Museumshafen aus, ganz anderes Essen als üblich. Eine kleine Karte an der Wandtafel mit kleinen Portionen, alles wie eine Vorspeise, sehr gut. Kann man ohne Bedenken weiter empfehlen.

Morgen geht es hoffentlich mit Wind weiter nach Gelting Mole.
Flensburg, 22:30, leichter Regen (nach ganz viel Sonne über den Tag) 18°

Hi Knut, ich war letzten Sonntag mit Kristin, meiner Seglerin und ab und zu Tanzpartnerin in der Bar jeder Vernunft. Habe dir von euch und der Lambo erzählt…vielleicht erinnerst du dich an unser Gespräch…sie würde glaube ich gerne mal mit dir mitsegeln.. auch für ein Wochenende..sie ist beruflich als Pressesprecherin beim Gesundheitsministerium ziemlich eingespannt…Ihre Mutter lebt in Heikendorf…eine total nette Frau..vielleicht ergibt sich mal eine Gelegenheit zusammen zu segeln… euch weiterhin gute Fahrt und viel Spaß…Liebe Grüße Christian